Hallo! Schön, dass Ihr auf meine Seite gefunden habt. Ich möchte an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen und ein paar Worte über mich selbst verlieren, damit Ihr euch einen ersten Eindruck von mir machen könnt. Gerade wenn es um das Fotografieren von Hochzeiten geht, ist ja auch der Mensch hinter der Kamera sehr wichtig, begleitet er Euch doch an und durch einen der wichtigsten Tage eures gemeinsamen Lebens. Ich bin also Flo, ich bin 33 Jahre und arbeite seit 2010 als Hochzeitsfotograf. Mit dem Fotografieren habe ich einige Jahre vorher begonnen, in der Anfangszeit lagen meine fotografischen Schwerpunkte dabei vor allem in der Porträt- und Streetfotografie, beides Leidenschaften, die ich auch heute noch sehr gerne verfolge. Es hat eine gute Zeit gedauert, bis ich mich an meine erste Hochzeit herangetraut habe, dann habe ich jedoch direkt Feuer gefangen und sehr schnell meine Begeisterung für die Hochzeitsfotografie entdeckt. Heute bin ich froh, dass die Hochzeitsfotografie nicht mein erstes fotografisches Steckenpferd war, zu hoch ist meiner Erfahrung nach zum einen die Verantwortung dem Brautpaar gegenüber und zum anderen der Anspruch an Kunst und Handwerk gleichermaßen, als dass man dieser als Fotoamateur begegnen sollte beziehungsweise überhaupt kann. Zudem kommen mir heute meine fotografischen Anfänge und Erfahrungen sehr zu Gute: In meinen Hochzeitsreportagen kann und liebe ich es, die Porträtfotografie (die einen eher inszenierenden Charakter hat und vor allem das Brautpaarshooting berührt) und die Streetfotografie (in welcher der Fotograf die Rolle des unauffälligen Beobachters einnimmt) ideal miteinander zu verbinden.

2011 habe ich ein Musikwissenschaftsstudium an der Uni Freiburg abgeschlossen, zur Zeit promoviere ich in den hochzeitsfreien Monaten an der Universität in Basel. Es erscheint mir recht treffend, die Kamera mit einem Instrument zu vergleichen, das der Fotograf ebenso wie der Musiker blind beherrschen muss, um die richtigen Bilder bzw. Töne zu treffen. Es reicht nämlich weder bei einem Instrument noch bei einer Kamera, die richtigen Tasten zu drücken, um das bestmögliche Ergebnis herauszubekommen. Die Technik muss sitzen, soviel ist klar, es braucht jedoch Erfahrung, eine gute Portion persönliches Engagement und einen offenen, freundlichen Zugang zu Menschen, um eine eigene Bildsprache entwickeln und hochwertige Hochzeitsreportagen anfertigen zu können. Insbesondere als Hochzeitsfotograf muss man stets zur richtigen Zeit am richtigen Ort und dann auch zu jeder Sekunde Herr über die Kamera sein, egal ob die Reportage 6 der 16 Stunden dauert. Routine gibt es dabei für mich übrigens nicht: Jede Hochzeit bringt eine Vielzahl neuer Situationen, Menschen und Herausforderungen mit sich, auf die ich mich in jeder Saison und vor jeder einzelnen Hochzeit aufs Neue freue!

Grundsätzlich verstehe ich jedes meiner Porträtfotos als ein Zusammenspiel zwischen Fotograf und Fotografiertem, zu welchem derjenige vor der Kamera genauso viel hinzusteuert wie ich, der den Auslöser drückt. Diese Überlegungen sind eine wichtige Grundlage meiner Fotografie: Ich gebe mir immer die größte Mühe, mit Spaß und einer lockeren Art das sicherlich erstmal ungewohnte Gefühl fotografiert zu werden in den Hintergrund rücken zu lassen. Was die Reportagefotografie angeht verfolge ich im Grunde den gleichen Ansatz, ich agiere hier jedoch viel stärker aus dem Hintergrund als beim Brautpaarshooting selber. Ich bin dabei stets höflich und zuvorkommend, und zwar nicht nur dem Brautpaar und damit meinen Auftraggebern gegenüber, sondern selbstverständlich auch zu jedem einzelnen Gast auf einer Hochzeit. Es ist mir äußerst wichtig, möglichst wenig aufzufallen, ich dränge mich nicht auf sondern bin ein ständiger stiller Beobachter, der zu den richtigen Momenten kurz auftaucht um die wichtigen Fotos zu schießen. Auf diese Art und Weise ist es mir möglich, Euch und eure Gäste genau dann zu erwischen, wenn Ihr euch unbeobachtet fühlt – und es sind gerade diese unbeobachteten Momente, die eine moderne Hochzeitsreportage zu einer wertvollen Erinnerung machen. Natürlich wird es dabei ab und an auch einmal stressig, die letzten Jahre haben mir aber genug Routine und Ruhe gegeben, um auch solche Situationen entspannt und professionell zu meistern.

Das soll es nun erstmal zu mir gewesen sein, wenn Ihr hier einen guten Eindruck von mir gewonnen habt und Euch meine Bilder gefallen, dann ruft mich gerne jederzeit an, sprecht mit mir und lernt mich einmal unverbindlich kennen. Ich freue mich auf euch!